VOLTERRA, eine stolze Stadt auf dem Kamm eines Hügels, die etruskische Lukumonie Felathri, die im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern unterworfen wurde. Die Reste der etruskischen Stadtmauer umziehen noch heute die Hohe und reichen nur soweit am Hang hinab, dass sie die für lange Belagerungen unentbehrlichen Wasserquellen einschließen. Man durchfahrt unterhalb der Festung die Viale dei Ponti (schöner Blick über das Tal) und erreicht die noch aus etruskischer Zeit stammende Porta all'Arco. Die Hauptsehens-Würdigkeit der Stadt ist der romanische Dom mit dem großartigen Inneren, neben dem das achteckige Baptisterium und der Bischöfliche Palast mit dem Diözesanmuseum stehen. Von hier sind es nur wenige Schritte zu der mittelalterlichen Piazza dei Priori. An dem Platz stehen der hohe Palazzo Pretorio und der aus dem 13. Jahrhundert stammende Palazzo dei Priori mit dem schlanken Turm und der wappengeschmückten Fassade. In dem Palast befindet sich eine sehenswerte Pinakothek mit Werken von Signorelli, Rosso Fiorentino, Ghirlandaio und anderen Meistern. Unbedingt zu besichtigen ist auch das Guarnacci-Museum mit der bedeutenden Sammlung etruskischer Graburnen. Nach dem Mittagessen verlasst man Volterra, fahrt 16 km zuruck und biegt beim Kreuzweg nach links in die Strasse nach SAN GIMIGNANO.